Beiblatt · Änderungsindex
Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
Radikale Veränderungen — auch in der individuellen Programmierung.
| Rev. | Änderung | Zeit |
|---|---|---|
| A | Werkstatt eröffnet. Software von Hand, mit Symfony. | vor über 10 Jahren |
| B | KI-Modelle erprobt: was sie können, was nicht, wo sie gefährlich werden. | das komplette letzte Jahr |
| C | Werkstatt umgebaut. Vorgeben, prüfen, verantworten — die KI setzt um. | heute |
Wir haben uns die Frage gestellt, die sich gerade jede Branche stellt: Fällt unser Job weg? Wenn eine KI in Minuten schreibt, wofür wir früher Tage gebraucht haben — wozu braucht dann noch jemand eine Werkstatt, die Software von Hand baut?
Wir haben uns die Antwort nicht leicht gemacht. Ein Jahr lang haben wir ausprobiert, was die Modelle wirklich können. Das Ergebnis war eindeutig — und anders, als wir erwartet hatten.
Was die KI nicht kann.
Sie weiß nicht, wie Ihr Betrieb arbeitet. Sie sitzt nicht bei Ihnen am Tisch, wenn jemand erklärt, warum die Freigabe seit zwanzig Jahren über den Schichtleiter läuft. Sie entscheidet nicht, welche Lösung in fünf Jahren noch wartbar ist. Und sie trägt keine Verantwortung, wenn morgen früh etwas nicht läuft.
Das ist unser Job. Das war er schon immer — Ideen, Erfahrung, das Wissen, wie man ein Projekt anlegt, führt und zu Ende bringt. Über zehn Jahre individuelle Programmierung mit Symfony stecken in keinem Modell.
Was die KI kann.
Die Arbeit machen, die wir früher vorgegeben und dann selbst erledigt haben. Das Datenmodell, das wir entworfen haben, in Code umsetzen. Formulare, Listen, Rollen, Schnittstellen bauen — nach unseren Vorlagen, in unserem Stack. Tests schreiben. Dokumentation schreiben. In einem Bruchteil der Zeit.
Also haben wir die Werkstatt umgebaut. Wir geben vor, prüfen und verantworten. Die KI setzt um. Jede Zeile geht durch unser Review, bevor sie zu Ihnen kommt. Ein Meister mit guten Gesellen: Er zeichnet, er misst, er kontrolliert. Er hobelt nicht mehr jedes Brett selbst.
Quality by design.
Das Überraschende ist nicht, dass Software schneller fertig wird. Es ist, was wir mit der gewonnenen Zeit machen. Unit- und End-to-End-Tests waren früher ein eigener Posten im Angebot — und oft der erste, der gestrichen wurde. Heute entstehen sie von der ersten Fassung an, für jede Funktion, ohne den Preis nennenswert zu verändern.
Nicht weniger Qualität für weniger Geld — sondern eine Qualität, die im alten Modell schlicht nicht bezahlbar war. Fehler tauchen bei uns auf, nicht bei Ihnen.
Ein Einzelstück kostet heute ungesehen mindestens 30 % weniger, als es vor zwei Jahren gekostet hätte — bei genauerem Hinsehen meist deutlich mehr. Mit mehr Tests, mehr Review und derselben Mannschaft.
Wir sind mitgegangen. Unsere Ansprüche haben wir mitgenommen.